2021 0816 Jonas Dullnig Foto

Jonas Dulling

Auszubildender Fachkraft für Fruchtsafttechnik

2. Lehrjahr

Vor meiner Ausbildung habe ich an der technischen Universität Braunschweig Biologie studiert. Mir ist allerdings schnell aufgefallen, dass ich in diesem Bereich keine Zukunft für mich sehe, weshalb ich begonnen habe, mich nach einer Alternative umzuschauen. Da ich zu diesem Zeitpunkt bereits angefangen hatte, privat meine eigenen Honigweine zu brauen wurde mir von Freunden vorgeschlagen, mich doch in Katlenburg in der Kellerei zu bewerben.
Auf diese Bewerbung erhielt ich dann innerhalb sehr kurzer Zeit eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch, wo ich wiederum zu einem dreiwöchigen Praktikum eingeladen wurde. Dieses Praktikum absolvierte ich im Januar 2020 und bekam in dieser Zeit einen Einblick in die Abläufe der professionellen Fruchtweinproduktion. Nach diesem Praktikum wurde mir ein Ausbildungsplatz angeboten, welchen ich ohne zu zögern annahm.

Meine Ausbildung begann ich in der Gärhalle, wo ich lernte die Grundweine anzusetzen, welche später von den Kollegen weiterverarbeitet werden. Anschließend fing ich an auch in der Einstellung mitzuhelfen, um zu lernen wie man die Inhaltsstoffe der Produkte (Zucker, Säure, Schwefel) auf die vorgegebenen Werte einstellt.
Während meines ersten Berufsschulblocks im November 2020 wurde das Coronageschehen in der Region leider so schlimm, dass in der Kellerei Schichtarbeit eingeführt wurde, weshalb ich seither nahezu ausschließlich in der Gärhalle arbeite und nur noch langsam an anderen Stellen eingearbeitet werden kann. Geplant ist, dass ich ab Mitte August an dem Füller im Bereich Abfüllung angelernt werde.
Das Arbeitsklima in der Kellerei ist sehr gut und ich komme mit meinen Kollegen gut klar.

Nach meiner Ausbildung plane ich, mich in diesem Bereich noch weiter fortzubilden und ein Studium der Getränketechnik anzufangen.

August 2021

Bild Erfahrungsbericht

Tim-Hendrik Viebrans

Auszubildender in der KATLENBURGER Kellerei als Fachinformatiker für Systemintegration

Mein Weg vor der Ausbildung:

Nachdem ich damals meine erste Ausbildung zum Industrieelektriker für Geräte und Systeme erfolgreich beendet hatte, habe ich festgestellt, meinen Weg nochmal anzupassen, um in einem anderen Bereich „Fuß“ zu fassen.
Bei Familie und Freunden stand ich schon immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Fragen zu einem Fehler des Computers ging, der Drucker mal wieder Probleme bereitete, das Smartphone nicht so ganz wollte oder auch zu allgemeinen Fragen rund um das Thema Technik. Schnell stellte ich fest, dass dies wohl der Bereich ist, der mich interessiert und begeistert. Daraufhin überlegte ich mir in den Bereich IT zu wechseln und auf die Suche nach einer Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration zu gehen. Ende 2019 bin ich dann auf die Stellenausschreibung über die Jobbörse der Agentur für Arbeit auf die Katlenburger Kellerei aufmerksam geworden. Nun ging alles sehr schnell, ich erhielt nach ein paar Tagen bereits eine E-Mail, dass ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen bin. Das Vorstellungsgespräch war Anfang Dezember und ich hatte irgendwie ein super Gefühl, dass es funktionieren könnte. Das Gespräch mit der Personalleiterin Frau Steinhoff und dem Ausbilder der IT, Herrn Koschwitz empfand ich als sehr positiv. Ich erzählte über meinen bisherigen Lebenslauf und beantwortete die mir gestellten Fragen. Herr Koschwitz stellte mir noch 1-2 fachbezogene Fragen, die ich richtig beantworten konnte. Ich verließ das Gebäude und wartete nun auf eine Rückmeldung. Per E-Mail erhielt ich ca. Mitte Dezember die Zusage, dass ich am 01.08.2020 meine Ausbildung beginnen kann. Ich entschied mich für den Ausbildungsberuf des Fachinformatikers für Systemintegration, da dieser mir aufgrund der vielfältigen Aufgabengebiete und späteren Weiterbildungsmöglichkeiten sehr zusagte.

Anfang der Ausbildung:

Die Ausbildung findet in der dualen Berufsausbildung, also im Betrieb und der Berufsschule statt. In der Berufsschule wird einem das theoretische Hintergrundwissen vermittelt was sich nicht nur allein auf die Informatik beschränkt. Man lernt auch einige wichtige Punkte mit wirtschaftlichem Hintergrund kennen. Da im Moment noch Sommerferien waren, hatte ich erstmal knapp einen Monat Zeit, dass Unternehmen und die Mitarbeiter besser kennenzulernen. In meiner Abteilung wurde ich von meinem Ausbilder Herrn Koschwitz und dem bereits ausgelernten Fachinformatiker für Anwendungsentwickler Herrn Hübscher super empfangen. Bis zu meinem ersten Projekt - was ich dann selbstständig bearbeiten musste - habe ich mir ein Tutorial zu einer Programmiersprache angeschaut und durchgearbeitet. Relativ zügig wurde mir dann auch das andere Unternehmen der Dr. Demuth GmbH & Co. KG (Derisol Lackfarben) nähergebracht, wo ich in naher Zukunft auch mehrere Aufgaben übernehmen soll.  Die gesamte IT-Abteilung ist bei der Dr. Demuth GmbH & Co. KG angestellt und somit für die gesamte Unternehmensgruppe zuständig.

Aufgaben während der Ausbildung:

Während der Ausbildung habe ich schnell Verantwortung für diverse Projekte übertragen bekommen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, das ich gut in die verschiedenen Aufgabenbereiche mit eingebunden werde. Außerdem lernte ich auch andere Abteilungen und Abläufe in der Kellerei aber auch in der Lackfabrik kennen.

Mittlerweile bin ich im 2. Lehrjahr angekommen und habe bereits diverse Projekte, die ich betreue. Unter anderem habe ich eigene Schulungen zum Office Paket ausgearbeitet und in der Katlenburger Kellerei angeboten. Dies hat mir sehr viel Spaß gemacht, sodass ich zu verschiedenen Programmen und Abläufen weitere Schulungen erstellt habe. Alle Projekte, an denen ich bisher mitgewirkt habe, betreue ich auch weiter in der Zukunft, falls Probleme auftreten oder Unterstützung benötigt wird.
Man hat aber auch viel Abwechslung in diesem Beruf z.B. mal funktioniert der Computer nicht richtig, im anderen Fall muss der Arbeitsplatz umgebaut werden oder neue Hardware wird bestellt und muss für den ersten Einsatz bereitgestellt werden etc.

Wie geht es weiter?

In allen Abteilungen wurde mir das Gefühl vermittelt, dass mir etwas zugetraut wird, somit durfte ich auch schnell einige Aufgaben selbstständig erledigen.
Wie man sieht, hält die Ausbildungsbeschreibung des Fachinformatikers für Systemintegration was sie verspricht, sie ist sehr vielfältig. Man lernt immer wieder etwas Neues, deswegen ist es auch genau das, was ich mir vor Ausbildungsbeginn erhofft habe.

August 2021

Jason-Langer

Jason Langer

Auszubildender der „KATLENBURGER Kellerei“ als Fachkraft für Lagerlogistik

Im Jahr 2019/2020 absolvierte ich das letzte Schuljahr, bevor im Sommer mein Realschulabschluss folgte. In dieser Zeit stellte sich die Frage, wie es für mich nach der Schule weitergehen soll. Von Anfang an war mir klar, dass nur eine duale Berufsausbildung in Frage kommt. Während eines Besuchs einer Berufsmesse in der Region stieß ich zum ersten Mal auf den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik. Nachdem mein Interesse nun geweckt war, absolvierte ich im Herbst 2019 ein freiwilliges Praktikum in diesem Beruf in der Lebensmittelbranche. Danach war mir bewusst, dass diese Ausbildung für mich die richtige Wahl ist.

Zum Jahreswechsel wurden die ersten Bewerbungen verschickt. Durch eine Empfehlung des Geschäftsführers meines Praktikumsbetriebes bewarb ich mich bei der „KATLENBURGER Kellerei“. Kurz darauf folgte auch schon eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Nervös, aber voller Vorfreude, erschien ich zum vereinbarten Termin. In einem angenehmen Gespräch verflog meine Nervosität und man lernte sich schnell kennen. Am Ende wurde ein Probearbeitstag vereinbart. Ein paar Tage darauf folgte das Ausbildungsangebot zur Fachkraft für Lagerlogistik. Sehr erfreut über die Zusage wartete ich nun auf den Ausbildungsbeginn am 01.08.2020.

Im August startete für mich das erste Ausbildungsjahr am Logistikstandort in Nörten-Hardenberg. In den folgenden Wochen habe ich die Grundlagen kennengelernt und einige Einweisungen erhalten. Zügig konnte das neu gewonnene Wissen selbstständig angewandt werden. Die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern läuft Hand in Hand. Jeder ist freundlich, hilfsbereit und für eine offene Frage stets ansprechbar. Das abwechslungsreiche Aufgabengebiet und die angenehme Arbeitsatmosphäre im Unternehmen zeigen mir jeden Tag die richtige Wahl getroffen zu haben.

 

22.03.2021