Andre Hübscher

Andre Hübscher

Auszubildender Fachinformatiker/in – Anwendungsentwicklung

3. Lehrjahr

Auf die KATLENBURGER Kellerei wurde ich vor 3 Jahren mit Hilfe der Agentur für Arbeit aufmerksam. Damals besuchte ich noch die BBS I in Osterode. Dort schloss ich neben meiner Fachhochschulreife erfolgreich eine Ausbildung zum staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten für Wirtschaftsinformatik ab. Durch diese Schulform bin ich auf den Ausbildungsberuf aufmerksam geworden und habe mich daraufhin bei der KATLENBURGER Kellerei beworben und freute ich mich über die schnelle Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Dementsprechend habe ich mich motiviert über das Unternehmen mit Hilfe der Internetseite informiert. Das Vorstellungsgespräch empfand ich als sehr positiv. In der Atmosphäre hat man sich direkt wohl gefühlt. Wie in jedem Vorstellungsgespräch wurde gefragt, was man über die Firma weiß und welche Tätigkeiten man sich in dem Beruf vorstellt. Am Ende des Gespräches hatte man nochmal die Möglichkeit, die eigenen Stärken herauszustellen. Ein paar Tage nach dem Vorstellungsgespräch bekam ich eine Einladung für ein eintägiges Praktikum, welches ich mit Freude wahrgenommen habe. Durch das Tagespraktikum habe ich einen sehr positiven Eindruck von den Unternehmen gewinnen können. Nach einem kleinen Rundgang habe ich direkt eine Aufgabe bekommen, die ich selbstständig lösen sollte. Wenige Tage nach dem Tagespraktikum bekam ich einen Anruf von dem zuständigen Ausbilder mit der Frage, ob ich meine Ausbildung bei der KATLENBURGER Kellerei absolvieren möchte. Nach der Zusage stand noch die Wahl der Berufsschule aus. Zur Wahl stand die Berufsschule in Göttingen oder Einbeck. Ich habe mich für die Berufsschule in Göttingen entschieden, weil diese mit der Bahn einfacher zu erreichen ist und ich für die Ausbildung extra nach Katlenburg gezogen bin.


Die Ausbildung findet in der dualen Berufsausbildung, also im Betrieb und der Berufsschule, statt. Etwa ein Drittel der Ausbildungszeit befindet man sich in der Berufsschule. In der Berufsschule wird einem das theoretische Hintergrundwissen vermittelt, welches sich nicht allein auf die Informatik beschränkt. Da die Ausbildung ein kaufmännischer Ausbildungsberuf ist, lernt man auch einige wirtschaftliche Aspekte kennen sowie einen kleinen Einblick in den Bereich der Elektrotechnik. Zusätzlich arbeitet man in der Schule oft projektorientiert in kleinen Gruppen mit anderen Schülern in Projekten, die die Anwendungsentwicklung sowie den wirtschaftlichen Aspekt betreffen. Der Austausch mit den anderen Schülern hilft einem auch oft Probleme zu lösen. Während der Ausbildung muss man als Ausbildungsnachweis ein Berichtsheft über die Aufgaben und Tätigkeiten führen, welches in wöchentlichen Berichten verfasst wird. Teilweise fallen auch einige Zusatzberichte an, die etwas umfangreicher sind. Das Berichtsheft wird regelmäßig durch den Ausbilder überprüft. Allgemein betrachtet, entwerfen und realisieren Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung Softwareprojekte nach Kundenwunsch oder auch für das eigene Unternehmen. Da dieser Ausbildungsberuf so gut wie alle Wirtschaftsbereiche sowie den Bereich der öffentlichen Verwaltung umfasst, ist der Aufgabenbereich schwer einzugrenzen. Zu meinen Aufgaben gehört neben dem entwickeln von Softwareprojekten für das eigene Unternehmen auch mehrere Aufgaben die sich mit der Wartung und Instandhaltung der Computer befasst. Als Mitarbeiter in IT-Bereichen muss man sich oft auf verschiedene Fragen von Anwendern einstellen. In der Regel hat man die Ausbildung nach 3 Jahren abgeschlossen. In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres absolviert man eine schriftliche Zwischenprüfung. Am Ende der Ausbildung fällt neben der schriftlichen Abschlussprüfung eine Projektarbeit an. Diese wird in der Firma durchgeführt und umfasst das erlernte Wissen aus den 3 Jahren.

Nach der Ausbildung hat man als ausgebildeter Fachinformatiker relativ gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Man kann sich wie bereits genannt so gut wie in alle Wirtschaftsbereiche oder im Bereich der öffentlichen Verwaltung bewerben. Außer der Möglichkeit ein Studium im Bereich der Informatik anzutreten, kann man sich auch als Betriebswirt oder Softwareentwickler weiterbilden. Auch besteht die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen. Heutzutage werden Computer zu einem immer wichtigeren Bestandteil des Lebens der Menschen. Deshalb hat man sich meiner Meinung nach für einen Beruf mit Zukunft entschieden.

Melina Köhler

Melina Köhler

Auszubildende Industriekauffrau

1. Lehrjahr

Ich habe mich für diesen Ausbildungsberuf entschieden, da die Einsatzmöglichkeiten und die Tätigkeiten für Industriekaufleute sehr vielfältig und abwechslungsreich sein können. In den  wirtschaftlichen Sektoren wie Handel, Dienstleistung und Verwaltung können Industriekaufleute eingesetzt werden. Zudem habe ich meine Fachhochschulreife mit Schwerpunkt Wirtschaft absolviert, habe also schon ein paar Vorkenntnisse gesammelt. Natürlich reizten mich auch die geregelten Arbeitszeiten und die Ausbildungsvergütung.

Um mich bei jedem Betrieb in der Gegend zu bewerben und meine Chancen einen Ausbildungsplatz zu finden zu erhöhen, bat ich den Berufsberater von der Agentur für Arbeit, der Gespräche an der BBS 1 Osterode anbot, mir Vorschläge an Unternehmen, die diesen Ausbildungsberuf für das Jahr 2016 anbieten, zu übersenden. Die meisten Bewerbungen habe ich schriftlich über den Postweg versendet wie auch an die KATLENBURGER Kellerei, nur ein paar Betriebe zogen die Bewerbung per E-Mail vor. Einen bestimmten Grund für meine Bewerbung an der Kellerei, wie ja gerne in Vorstellungsgesprächen gefragt wird, gab es nicht. Man könnte sagen, ich bewarb mich, um als gerade 18 Jahre gewordene junge Frau, keine Arbeitslosigkeit anmelden  zu müssen oder mich mit Aushilfsjobs rumschlagen zu müssen. Ich wollte am Ende meiner Reise einfach etwas in der Hand haben sprich einen Abschluss. Ich habe mir jedoch die Frage gestellt, wie eine Kellerei wohl von innen aussieht und wie das System dahinter funktioniert. Nach zahlreichen Absagen verschwand auch nach und nach meine Motivation, überhaupt etwas zu finden. Ich bekam ein Gefühl der Gleichgültigkeit zu spüren.

Bei der Kellerei wurde ich, ohne an einem Einstellungstest teilnehmen zu müssen, direkt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Meine Vorbereitung darauf begann damit auf der Internetseite die wichtigsten Fakten herauszulesen und mir dementsprechende Fragen, die ich an das Unternehmen im Anschluss noch hatte, aufzuschreiben. Zur Vorbereitung auf ein Gespräch sollte man sich stets die verfasste Bewerbung nochmal vor Augen führen, um auf mögliche Fragen dazu vorbereitet zu sein. Während der Recherche auf der Internetseite war mein erster Eindruck, dass die Gestaltung (Farbe usw.) für mich sehr ansprechend gestaltet ist und das die Kellerei ein sehr schönes Produktportfolio zu zeigen hat. Aufgrund der zahlreichen Absagen, die ich bekam, hatte ich keine besonderen Erwartungen an das Gespräch. Trotzdem war meine Aufregung sehr groß und ich wollte es einfach nur hinter mich bringen.

Zunächst hat mir die Ausbilderin das Unternehmen näher gebracht und automatisch ein paar Fragen auf meinem Fragezettel beantwortet. Danach war ich mit meiner vorbereiteten, geprobten Selbstvorstellung dran. Wie bei jedem Vorstellungsgespräch konnte ich zum Ende Fragen über das Unternehmen stellen. Eine meiner Fragen war auf welche Schule ich gehen würde, da ich aus Bad Lauterberg im Harz (ca. 38 km bis Katlenburg) komme. Die bisherigen Auszubildenden in der KATLENBURGER Kellerei sind nach Northeim zur Berufsschule gegangen. Mir gaben sie die Möglichkeit, mich für die Berufsschule in Northeim oder Osterode zu entscheiden, was ich dem Unternehmen sehr hoch anrechne. Das Vorstellungsgespräch an sich verlief erstaunlich positiv im Vergleich zu anderen Unternehmen. Die Stimmung war sehr locker und freundlich.

Nach dem Vorstellungsgespräch hatte ich die Erwartung gegenüber dem Unternehmen, da das auch Gesprächsthema war, dass das Arbeitsklima in der Kellerei ein gutes sei (was sich bestätigt hat).

Nach ca. ein bis zwei Wochen erhielt ich eine E-Mail zu einem zweiten Gespräch, in Anwesenheit des kaufmännischen Leiters des Unternehmens. An diesem Gespräch wurden die Themen des ersten Gesprächs nochmals aufgegriffen und detaillierter besprochen. Beide Gespräche dauerten jeweils ca. 45 Minuten. Nachdem ich meine erhoffte Zusage per E-Mail erhielt, schickte mir die Ausbilderin den Ausbildungsvertrag mit der Post zu. Der Einstieg in das Unternehmen erfolgte unerwarteter Weise schon vor Beginn meiner Ausbildung am 01.08.2016. Das Unternehmen strebte an, ein Azubi Projekt zum Produktmarketing, in Form eines  unternehmenseigenen Standes auf einer Messe im Göttinger Kaufpark durchzuführen. In das Projekt wurden die zukünftigen Azubis gleich insofern mit integriert, dass unsere Anwesenheit an den Meetings zur Planung und Umsetzung erwünscht war. Das Projekt wurde von den Auszubildenden in der KATLENBURGER Kellerei sehr organisiert geplant.

Zu Beginn der Ausbildung habe ich die Abteilungen der Produktion (Abfüllung und Kellerei) durchlaufen, um mir ein Bild von der Herstellung der Produkte machen zu können. Zur Vorbereitung auf die Messe wurden mit uns eine Produktvorstellung und eine Verkostung durchgeführt. Die Durchführung des Projektes hat sehr viel Spaß gemacht und war eine große Abwechslung gegenüber dem Büroaufenthalt und eine gute Möglichkeit, die anderen Auszubildenden besser kennen zu lernen.

Ein paar meiner bisherigen Tätigkeiten als Auszubildende zur Industriekauffrau waren:

  • das Kontieren von Rechnungen
  • Bestellungen tätigen
  • jegliche Art von Tabellen und Statistiken  in Excel erstellen
  • Rechnungen erstellen
  • die Eintragungen von Rechnungen in ein Rechnungseingangsbuch
  • das Buchen von Rechnungen
  • die Sicherung der umweltfreundlichen Beseitigung von Abfällen
  • Ablage (Ordentlichkeit ist eine wichtige Eigenschaft als Industriekaufmann/- frau)

Man übernimmt im Unternehmen, für eine Auszubildende im ersten Lehrjahr, angemessen viel Verantwortung.

Soweit wie ich das mitbekommen habe wird meine Arbeitsweise  ruhig, aber bestimmt - gut angenommen und die Mitarbeiter des Unternehmens finden meine Art sehr angenehm. 

Die Mitarbeiter der Kellerei sind sehr freundlich und zuvorkommend. Sie erklären die Aufgaben ausführlich und überfordern einen nicht mit einer Masse an Aufgaben. In jeder Abteilung hat der Azubi einen Ansprechpartner, der einen in betrieblichen und schulischen Fragen unterstützt. 

Als Industriekaufmann/-frau kann man sich nach der Ausbildung zum Finanzwirt, Handelsfachwirt, Betriebswirt oder Industriefachwirt weiterbilden lassen oder ein Studium in Betriebswirtschaftslehre  oder Wirtschaftswissenschaften absolvieren.

Marcel Klingemann

Marcel Klingemann

Auszubildender Fachkraft für Fruchtsafttechnik

2. Lehrjahr

Ich bin Marcel Klingemann, 20 Jahre alt und im 2. Jahr in der Ausbildung als „Fachkraft für Fruchtsafttechniker“ bei KATLENBURGER. Ich bin durch die Bundesagentur für Arbeit auf die Ausbildung bei Katlenburger gekommen. Zunächst konnte ich mir unter dem Beruf gar nichts vorstellen, aber da meine Mutter mir dazu geraten hat und ich mich über den Beruf und die Firma informiert habe, fand ich es sehr interessant und habe mich beworben.

Schon nach 2 Wochen habe ich einen Termin für ein Vorstellungsgespräch bekommen. Als ich zu dem Vorstellungsgespräch hin gefahren bin, war ich schon ziemlich aufgeregt, weil ich noch nicht so viele Vorstellungsgespräche hatte, aber die Stimmung war entspannt und die Aufregung schnell weg. Herr Ahrberg und Herr Schnobl, mit denen ich das Vorstellungsgespräch geführt habe, haben mir erklärt, was ich in dem Beruf mache und dass man in Blockunterrichten zur Schule geht. Sie haben mir auch ein Praktikum angeboten, das ich natürlich sehr gern angenommen habe. Als ich den ersten Praktikumstag hatte, war ich sehr nervös und fragte mich, wie das Praktikum so laufen wird und ob auch alle Mitarbeiter nett sind.

Als ich morgens beim Labor geklingelt habe, hat mich der Vorarbeiter aus der Kellerei. Herr Zoike. gleich abgeholt. Als erstes hat Herr Zoike mir erklärt, wie es in der Kellerei läuft. Danach hat er mir alle Mitarbeiter vorgestellt. Zurzeit sind wir 7 Personen in der Kellerei, wobei jeder eigene Aufgaben hat. Was ich sehr gut im Praktikum fand, war, dass man gleich mitarbeiten durfte anstatt nur zuzuschauen. Nach meinem 3-wöchigen Praktikum fand ich es sehr gut in der Kellerei und der Beruf hat mir sofort gefallen und Spaß gemacht.

Schon nach ein paar Wochen habe ich eine Zusage bekommen. Im August hatte ich dann meinen ersten Arbeitstag bei KATLENBURGER. Die erste Woche war ich in der Abfüllung. In der zweiten Woche war ich dann in der Kellerei an der ZHF (Zentrifugalhochleistungsfilter).

Nach ca. 4 Monaten bin ich dann in die Gärung gekommen, wo der Grund-Fruchtwein erzeugt wird. Die Säfte werden mit der KZE (Kurzzeiterhitzungsanlage) auf 95°C erhitzt und 30 Sekunden lang heiß gehalten und dann mit 25°C in einen Gärtank gepumpt. Hinten in der Gärung wird dann Hefe, Sirup und Enzyme dazu gegeben und mit Wasser auf eine bestimmte Literzahl aufgefüllt. Die Hefen fressen dann den Sirup und wandeln ihn in Alkohol um. Wenn die Hefen nicht mehr genug Sirup zum Überleben haben, sterben sie und sinken auf den Boden des Tanks. Wenn dann alle Hefen abgestorben sind und der Alkohol den bestimmten Wert erreicht hat, wird der trockene Wein mittels Separator von der Gärung genommen. Ein Separator ist eine Vorklärung, die mittels Zentrifugalkräften die Feststoffe von der Flüssigkeit trennt. In diesem Fall den Hefetrub von dem Wein. Nach dem Separator kommt der Wein in einen Schönungstank. Da wird dann eine Schönung gemacht, um die letzten Trubstoffe wie z.B. Gerbstoffe oder Proteine zu entfernen.

Wir benutzen am meisten für die Schönung Bentonit (Vulkangestein), Kieselsol (getrocknete Kieselalgen) und Gelatine. Der Wein bleibt dann mind. 12 Std. auf der Schönung. Wenn die Schönung sich dann auf den Boden des Tanks abgesetzt hat, wird der Wein per ZHF filtriert. Dabei wird der Schönungstrub vom Wein getrennt. Der klare trockene Wein wird dann in einen Tank zum Einstellen und zum Zuckern gepumpt oder in einen Lagertank. Beim Einstellen wird der Zuckergehalt, Alkoholgehalt, Säuregehalt und Schwefelgehalt eingestellt und natürliches Aroma und Konzentrat draufgegeben. Die Werte werden dann in unserem Labor geprüft. Wenn alle Werte stimmen, wird der Wein noch mal über die CMF-Anlage filtriert. Diese Anlage benutzt die Filtrationstechnik der Membranfiltration. Wenn die Werte des Weines nach der Filtration immer noch stimmen, wird der Wein in die Abfüllung gepumpt und gefüllt. Danach werden die gefüllten Flaschen etikettiert und in Kartons gepackt und eingelagert oder an den Kunden verschickt. Und wenn man grade nix zu tun hat, putzt man einfach ein wenig, das ist in unserem Beruf auch sehr wichtig, um den Verbraucher vor Mikroorganismen zu schützen. Bei uns findet man auf jeden Fall immer was zu tun und es wird nie langweilig. Und wenn man mal Probleme hat, dann hilft unser Ausbilder Herr Tiepner weiter. Herr Tiepner kümmert sich auch um die Zug Fahrt zur Schule und um das Verpflegungsgeld für die Wochen in Geisenheim am Rhein. Er bucht auch die Wohnung in Geisenheim am Rhein für die Schulzeit. Wenn man Fragen im praktischen Bereich hat, dann hilft Herr Zoike oder die Mitarbeiter der Kellerei einem weiter.

Zwischendurch werden bei KATLENBURGER auch immer mal wieder Azubiprojekte veranstaltet, bei denen die Azubis alles selber planen und durchführen wie z.B. Verköstigungen in Märkten.

Was man in den Betrieb auf jeden Fall mitbringen muss ist Humor, Hilfsbereitschaft und Interesse.

Nico Klingemann

Nico Klingemann

Praktikum Elektrotechnik in der KATLENBURGER KELLEREI

Ich Nico Klingemann besuche zurzeit die BBS2 in Northeim. Da ich für diesen Schulabschluss ein 4-wöchiges Praktikum und danach eine Ausbildung benötige, habe ich mich bei der Katlenburger Kellerei Dr. Demuth für beides beworben. Zu dieser Entscheidung bin ich gekommen, da mein Bruder Marcel Klingemann auch eine Ausbildung bei der Katlenburger Kellerei Dr. Demuth macht und nur gutes erzählt hatte. Zusätzlich hatte er mich darauf aufmerksam gemacht, dass der Betrieb eine Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik anbietet. Außerdem habe ich mich bei Dr. Demuth beworben, da es ein Familien Unternehmen ist und man da nicht irgendwer ist, sondern jeder kennt dort jeden.

Nachdem ich meine Bewerbung abgesendet habe, hat es ca. 1-2 Wochen gedauert bis ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen habe. Dies hat mich sehr gefreut.
Ich war ziemlich aufgeregt vorm Gespräch, da ich noch nicht so viele Vorstellungsgespräche vorher hatte. Allerdings war es viel besser als gedacht. Es waren insgesamt 3 Leute. Einmal Herr Hallas, Herr Schnobl und Herr Krull, der zukünftige Ausbilder für den Beruf Elektroniker für Betriebstechnik. Zunächst hat Herr Hallas mir vieles erklärt, zur Ausbildung, Schule und den Tätigkeiten etc. Das Gespräch und die Stimmung im Raum waren sehr angenehm. Ich habe mich bei dem Gespräch sehr wohl gefühlt. 

Nach ca. 2-3 Wochen habe ich dann die Zusage zum Praktikum bekommen, was ich nun im Zeitraum vom 6.02 – 3.03.2017 in der Katlenburger Kellerei absolvieren darf.
In den bisherigen 2 ½ Wochen habe ich schon vieles von Herr Krull gelernt und eine Menge über den Betrieb erfahren. Alle die ich im Betrieb kennen lernen durfte, waren sehr freundlich und hilfsbereit zu mir. Es macht mir viel Spaß im Betrieb zuarbeiten, da ich vieles schon alleine machen darf bzw. mitarbeiten darf und das Arbeitsklima sehr angenehm ist. Ich habe auch schon viele Tätigkeiten kennengelernt, die man im Betrieb ausführen muss.

Zu den Tätigkeiten gehören z. B. Die Reparatur und Instandsetzung von elektronischen Geräten und Maschinen, die Wartung von der ganzen Beleuchtung im Betrieb. Im großen und ganzen kann man sagen, dass man für die ganze Elektronik im Betrieb zuständig ist, falls etwas repariert werden muss oder gewartet werden muss. Allerdings kann es sein das man, falls jemand krank ist z.B. auch in anderen Berufen im Betreib aushelfen muss, wie Schlosser oder Fruchtsafttechniker.

Das bisherige Praktikum finde ich sehr Interessant und es macht Spaß zuarbeiten. Deshalb freue ich mich auf den Rest vom Praktikum und wenn alles gut für mich läuft, auch auf die Ausbildung. 

David Schemonalist

David Schemonalist

Auszubildender Fachkraft für Lagerlogistik bei KATLENBURGER

3. Lehrjahr

Aufmerksam auf die KATLENBURGER KELLEREI wurde ich vor drei Jahren. Damals ging ich noch auf die BBS I in Osterode. Dort besuchte ich die einjährige Berufsfachschule -  Wirtschaft - Ausrichtung: Einzelhandel. Wir sollten uns einen Praktikumsplatz suchen, also hab ich mich erstmals hier beworben. Nach den zwei Wochen Praktikum wurde mir dann auch die Ausbildung angeboten! 

In der Ausbildung ist man im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule. Im Ausbildungsbetrieb erlernt man die praktische Seite des Berufsbildes „Fachkraft für Lagerlogistik“ und übernimmt konkrete Aufgaben. In der Berufsschule wird das theoretische Hintergrundwissen vermittelt. Während der Ausbildung muss man als Ausbildungsnachweis ein Berichtsheft über die Aufgaben und Tätigkeiten führen. Darin hält man fest, welche Aufgaben und Inhalte man in seiner Ausbildung zur „Fachkraft für Lagerlogistik“ erlernt. Der Ausbilder überprüft das Berichtsheft regelmäßig.

Man lernt, wie man Güter fachgerecht lagert, termingerechte Tourenpläne anfertigt und wie Ladelisten und Beladepläne zu erstellen sind. Man bedient Gabelstapler, belädt LKWs, organisiert die Entladung der Güter, stellt Lieferungen zusammen, erarbeitet Angebote und hilft bei Inventurarbeiten und einfachen Jahresabschlüssen.

Die Ausbildung zur „Fachkraft für Lagerlogistik“ kann ganz unterschiedlich aussehen. Das hängt von dem Ausbildungsbetrieb ab, der Branche, in der man arbeitet, und der Abteilung, in der man tätig ist. Die Wahl des passenden Ausbildungsbetriebs ist also sehr wichtig, damit man sich in der Ausbildung wohlfühlt und damit die Stärken zur jeweiligen Stelle und Arbeitsumgebung passen.

Als Fachkraft für Lagerlogistik ist man in Lagerhallen, Fabrikhallen oder Kühlhäusern beschäftigt, gelegentlich kann auch das Büro dein Arbeitsplatz sein.

In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres absolviert man eine schriftliche und eine praktische Zwischenprüfung. Am Ende der Ausbildung wartet eine Abschlussprüfung, die sich aus zwei schriftlichen und einem praktischen Teil zusammensetzt. Wenn man die Prüfung besteht, darf man sich staatlich anerkannte Fachkraft für Lagerlogistik nennen.

Nach der Ausbildung kann man in nahezu allen Wirtschaftszweigen arbeiten, von Transport und Verkehr über Fahrzeugbau, Elektrobranche, in der Holz-, Textil-, Chemieindustrie oder im Handel. Überall dort, wo es eine Lagerhaltung gibt, werden Fachkräfte benötigt.

Insa Vosskuhl

Insa Voßkuhl

Auszubildende Fachkraft für Lagerlogistik

1. Lehrjahr

Für den Beruf Fachkraft für Lagerlogistik habe ich mich entschieden, da es ein sehr vielseitiger Beruf ist und ich gerne sehe was ich an einem Arbeitstag geschafft habe.

Über die Agentur für Arbeit bin ich auf die Stellenanzeige der KARTLENBURGER Kellerei gestoßen. Nach der Abgabe meiner Bewerbung dauerte es nicht lange, bis ich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekam. 

Das Vorstellungsgespräch an sich war sehr positiv. Die Stimmung war freundlich und locker. Bei einem 2-tägigen Probearbeiten hatte ich die Chance mich zu beweisen und mir einen Einblick vom Lager und den Tätigkeiten zu machen.

Nach meinem 2-tägigen Probearbeiten vergingen ein paar Wochen bis ich eine E-Mail erhielt, dass ich die Ausbildungsstelle bekommen habe. Per Post wurde mir dann der Ausbildungsvertrag zugeschickt.

Da das Unternehmen ein Azubi Projekt in Form eines eigenen Standes auf einer Messe im Göttinger Kaufpark plante, begann mein Einstieg bei der KATLENBURGER Kellerei bereits vor dem 01.08.2016. Bei mehreren Treffen mit allen Auszubildenden planten wir den Aufbau und die Abläufe dieses Projektes.

Die erste Wochen meiner Ausbildung durchlief ich die Abteilungen Abfüllung und Kellerei um mir einen ersten Eindruck des Produktionsprozesses zu machen. Die zweite und dritte Woche verbrachte ich im Göttinger Kaufpark, wo wir unser Azubi Projekt in die Tat umsetzten.

Im Versand begann ich dann ab der vierten Woche. Nach und nach werde ich dort an verschiedene Aufgaben herangeführt.

Ein paar meiner bisherigen Tätigkeiten sind…

Kommissionieren von Waren

  • Pakete versandfertig machen
  • Retouren bearbeiten
  • Kunden-Artikel-Daten anlegen
  • Versandpapiere für eigene Fahrer zusammenstellen
  • Palettenkonto führen
  • Ware ausliefern

Abschließend kann ich sagen, dass mir die Arbeit viel Freude bereitet, da mein Tätigkeitsfeld sehr vielseitig ist und mir angemessen viel Verantwortung übertragen wird.

Greta Witte

Greta Witte

Auszubildende Industriekauffrau

2. Lehrjahr 

Mein Kontakt zur KATLENBURGER Kellerei begann durch die Anzeige für die Ausbildung zur Industriekauffrau/-kaufmann. Auf diese Anzeige bin ich durch die Bundesagentur für Arbeit aufmerksam geworden, nachdem ich dort in einem Beratungsgespräch bekannt gegeben habe, dass ich einen Ausbildungsplatz zur Industriekauffrau suche. 
Als ich meine Bewerbung dann per Post verschickt habe, habe ich schnell eine Antwort erhalten – die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ich meldete mich daraufhin telefonisch bei Frau Steinhoff, um einen Termin zu vereinbaren. Hier entstand bereits ein angenehmer Kontakt, der Lust auf das Gespräch machte.

Das Vorstellungsgespräch fand am vereinbarten Termin in der Verwaltung der KATLENBURGER Kellerei statt. Am frühen Nachmittag war ich also vor Ort und wurde direkt herzlich begrüßt von Frau Steinhoff und Herrn Wisotzki, dem kaufmännischen Leiter. Von Beginn an herrschte eine freundliche und offene Atmosphäre, was die Anspannung und die Aufregung schnell verschwinden ließ. Nachdem einige Fragen zu mir gestellt wurden, durfte ich ebenso Fragen zum Unternehmen stellen. Nach einiger Zeit waren dann alle Fragen beantwortet und das Vorstellungsgespräch geschafft.

Bereits am nächsten Tag bekam ich einen Anruf von Frau Steinhoff, der ohne langes Warten klärte, dass ich den Ausbildungsplatz bekommen habe und ich ab dem 01.08. die Lehrstelle antreten darf!

Am 01.08.2016 begann mein erster Ausbildungstag mit einer kleinen Führung über das Betriebsgelände mit Frau Steinhoff und Marcel, der auch einen Ausbildungsplatz zum 01.08. begonnen hat, allerdings in der Kellerei. Danach trennten sich die Wege und ich bekam einen Einblick durch Frau Steinhoff in die verschiedenen Bereiche der Verwaltung. Von der Betriebsleitung, über den Vertrieb und das Marketing, hin zur Finanzbuchhaltung habe ich überall meine zukünftigen Kollegen bereits kennengelernt und eine grobe Orientierung im Gebäude bekommen.

Meine Tätigkeiten in der Ausbildung variieren seit dem, denn je nachdem in welcher Abteilung ich bin, habe ich andere, teilweise neue Aufgaben. Während in der Finanzbuchhaltung eher der Umgang mit Zahlen, Finanzen und Konten zur Tagesordnung gehört, sind im Vertrieb die Kommunikation mit Kunden und die Bearbeitung von Aufträgen gefordert. In der Betriebsleitung werden täglich Verwaltungsangelegenheiten der Produktion bearbeitet und im Einkauf ist der Umgang mit all unseren Grundstoffen und Materialien und deren Beschaffung üblich. Zu den festen Aufgaben von uns Azubis zählt lediglich der Postdienst, den die Azubis untereinander aufteilen, je nach Schultagen und Urlaub der gemacht wird.
Seit Beginn meiner Ausbildung fühle ich mich sehr wohl als Azubi im Unternehmen. Dafür sorgen besonders die netten und geduldigen Kollegen und das familiäre Umfeld, was sich in so einem Familienunternehmen bildet. Ich lerne viel und bekomme den tatsächlichen Arbeitsalltag gut mit. Oft bekomme ich schon eine Menge Verantwortung für einen Azubi und darf mir Aufgaben, die ich bekomme, selbstständig ein- und aufteilen.

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Industriekauffrau/-kaufmann hat man sehr unterschiedliche Möglichkeiten. Man kann in verschiedene Bereiche der Verwaltung gehen, wie in den Vertrieb, in die Buchhaltung, in das Personalwesen, in den Einkauf und das in nahezu jedem Unternehmen. Auf dem Arbeitsmarkt hat man aktuell durchschnittliche Chancen.